Wie arbeiten 2700 Mitarbeiter „Hand in Hand“?
Linear wie bei einer Eimerkette? Wäre eine ziemlich lange Kette und am Ende wäre alles verschüttet. Nein, die betriebliche Realität, in diesem Fall die von ThyssenKrupp Schulte, einem der führenden deutschen Wertstoff-Anbieter, ist natürlich die von multidirektionalen, sich x-fach überlagernden Prozessverläufen mit komplexen Abhängigkeiten und hauseigenen Regeln.
Die Aufgabe bestand darin, in einer einzigen Anwendung alle Projekte von 2700 Mitarbeitern an über 30 Standorten in eine transparente Struktur zu überführen. Diese Projekt-Darstellung soll auf einfache Weise redaktionierbar sein, rollenbasiert und nach exakten innerbetrieblichen Vorgaben. Eine Standard-Lösung hilft da wenig. So entwickelte wysiwyg* ein Online-Tool, das bis ins Detail den komplexen Strukturen des Unternehmens entspricht.
Und das Schönste daran: Dieses Daten-Ungetüm erlaubt tatsächlich „schmerzfreie” Bedienung: Ein aufgeräumtes Design bietet mit einfachen, funktionalen Farbunterscheidungen viel Orientierung. Die Eingabemasken überfordern nicht, alle Bedienelemente sind intuitiv. So mögen wir‘s: Komplexe Technik, einfache Anwendung.
Wer darf hier was?
Das Projekt-Tool hat ein ausdifferenziertes Rechtesystem, für jeden User ist also geregelt, welche Bereiche der Projekt-, Kunden-, Geschäfts-, Unternehmensdaten etc. er ansehen und welche er bearbeiten darf. Übrigens auch ein Schlüssel zur Übersichtlichkeit: Das System zeigt immer nur die für den jeweiligen User relevanten Einträge.
Kein Warten im Vorzimmer
Das Projekt-Tool ist aktiver Part des Geschäftsprozesses. So stellen Mitarbeiter hier Projekte in der Anbahnung vor, der Vorgesetzte genehmigt sie direkt über das Tool.
Finanzdaten
Hier wird‘s hakelig: Wer darf welche dieser sensiblen Daten einstellen und vor allem wann? Ein ausgeklügeltes System vermeidet Fehler, indem die Formulare nur die tagesaktuell zulässigen Einträge erlauben.