Kann Physik sexy sein?
Das Design für die Lehrstühle, Fachbereiche und Verwaltungsorgane der Universität Essen machte es 2003 endlich möglich. Neben der Anforderung, das Content-Management mit modularen und logischen Formaten zu versorgen, sollte das Redesign auch für handgemachte Websites verwendbar sein.
Der Styleguide führt vor, was er predigt: er war ausschließlich aus seinen eigenen Templates und Modulen aufgebaut – als Kopiervorlage. Und sexy dabei, ganz klar.
Durch den Wechsel der Gestaltungsfakultäten zur Folkwang Hochschule fehlt dem Design jetzt leider der interne Botschafter, der es anwendet und weiterentwickelt - und den Kollegen vormacht, was man damit anstellen kann.
2003
Designraster Das Seitenraster baut auf den – 2003 typischen – flexiblen Tabellen auf, um möglichst alle Bildschirmgrößen zu bedienen. Die Bebilderung und Färbung war von flächig-fotografisch bis Nur-Text in Beispiellayouts im Styleguide enthalten.
Vereinheitlichung Navigation unter Volllast: dreizeilige Einträge wie „Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP)“ lassen sich nicht *noch* weiter abkürzen und schon gar nicht verschweigen. Also mußte die Navigation auch solche Fälle abbilden.
Farbsystem * Das Konzept der Farbcodierung der Bereiche war sehr beliebt, allerdings waren einige Farben besonders beliebt, was zu Differenzen und wenig später zur salomonischen Selbstbeschränkung auf nur eine einzige Farbe führte. Leider etwas weniger sexy gut zu überblicken.